P120

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Ein Volvo P122 in den Straßen von New York
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Ein Volvo P122 in den Straßen von New York
Die Volvos der Serie 120, die überall, außer in Deutschland als Volvo Amazon vertrieben wurden, wurden in der Zeit von 1956 bis 1970 als zweitüriges Coupe, viertürige Limousine und als Kombi gebaut. Der letzte Volvo Amazon lief am 3. Juli 1970 vom Band. Nachfolger war der Volvo 144, Vorgänger der PV444. Ein Schwestermodell war der P1800, der als P1800 ES, Schneewittchensarg bekannt wurde.

Die Modellbezeichnungen sind P120, P121, P122, P123, P130 und P220. Er wurde von 1956 bis 1970 mit geringfügigen Modifikationen 667.323 mal gebaut. In der Anfangszeit wurde der Amazon mit dem aus dem Buckelvolvo PV444 bekannten B16-Motor verkauft, später kam der B18- und B20-Motor.

Inhaltsverzeichnis

Entstehungsgeschichte und Name

Ein P122 S Baujahr 1962
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Ein P122 S Baujahr 1962
Der P120 wurde von Jan Wilsgaard designed. Für die damalige Zeit waren die in die Karosserie integrierten Kotflügel eine Neuerung, ebenso wie die stark gewölbte Heckscheibe.

Auch die Markteinführung war ungewöhnlich: Bereits einige Monate vor der offiziellen Produktvorstellung spielte Volvo der Presse Vorabfotos zu. Man munkelte dann über einen Sechszylinder Motor, als diese Bilder April 1956 erstmals auftauchten. Obwohl sonst nichts aus dem Werk bekannt wurde, konnten die Amazonen schon gegen eine Anzahlung von 4000 Kronen bestellt werden.

Offiziell vorgestellt wurde er im Herbst 1956 in England. Um diesen Markt bedienen zu können, wurde der Amazon - anders als seine Vorgänger P1900 und PV444 als Links- und Rechtslenker angeboten.

Der Serienstart war dann im Januar 1957, 249 Vorserienmodelle entstanden noch im Vorjahr.

Modelle

Basierend auf dem P120 wurde die zweitürige P130 Limousine und der fünftürige P220-Kombi gebaut.

Coupe

Limousine

Der P120 war der erste viertürige Volvo mit selbsttragender Karosserie, der PV444 hatte nur zwei Türen.

Kombi

Motoren und Antrieb

Der P120 hatte einen Heckantrieb.

Motoren:

B16 mit 1580 cm³ und 60 bis 76 PS (DIN) von Okt. 1956 bis Juli 1961

B18 mit 1780 cm³ und 68 bis 96 - 103 PS (DIN) von Aug. 1961 bis Juli 1968

B20 mit 1990 cm³ und 82 bis 100 PS (DIN) von Aug. 1968 bis Juli 1970

1968 wurde die Variante P123GT vorgestellt, die über eine mit 115 PS deutlich stärkere Motorisisierung verfügte.

Getriebe:

H6 Dreigang manuell nur bis Januar 1958

M4 Viergang manuell nur bis Juli 1960

M30 Dreigang manuell

M31 Dreigang manuell mit Overdrive

M40 Viergang manuell

M41 Viergang manuell mit Overdrive

BW35 Dreigang-Automatik ab August 1963 als Sonderausstattung

Sicherheits- und Komfortausstattung

Sitz des P120 ab 1968
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Sitz des P120 ab 1968
Ebenfalls ab 1968 kam im P120 ein neuer Sitz zum Einsatz, der von Nils Bohlin konstruiert war und unter anderem über eine einstellbare Lendenwirbelstütze verfügte.

- War das erste auto mit serienmässigen Sicherheitsgurten

Modelljahresunterschiede

Ab 1960 wurde in manchen Modellen ab Werk ein Overdrive angeboten. 1962 kam der neue 1,8 Liter Motor B18, dabei wurde auch die Bordelektronik von 6V auf 12 V umgestellt. Als Sonderausstattung war ein Bremskraftunterstützer verfügbar, der ab 1967 Serie wurde. Für den sportlichen P122S gab es ab 1962 vorne Scheibenbremsen, die dann ab 1965 für alle Modell Serie wurden.

1968 kam eine zweiteilige Sicherheitslenksäule dazu, 1969 zusätzlich der B20 Motor, Kopfstützen für die Vordersitze und eine Zweikreisbremsanlage.

Bis 1961 wurde der Amazon in einer Zweifarblackierung mit hellem Dach und dunklerem "Rest" geliefert, danach war die Einfarblackierung ab Werk erhältlich. Wohl gab es aber bis dahin vereinzelte einfarbig lackierte Fahrzeuge.

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