TomTom-Festeinbau

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Volvo bietet ab Werk das RTI als Navigationssystem an. Allerdings ist der Aufpreis für diese Sonderausstattung ab Werk mit ca. 2.500 EUR relativ hoch. Auch eine Nachrüstung schlägt mit etwa diesem Preis zu Buche.

Inhaltsverzeichnis

Mobiles Navigationssystem / Festeinbau

Zudem wird häufig als Argument gegen einen Festeinbau eines Navigationssystemes vorgebracht, daß der Elch im Idealfall so lange gefahren wird, dass bei den schnellen Innovationszyklen im Navi-Bereich das Gerät zu schnell veraltet. Außerdem werden die Updates des Kartenmaterials, die Volvo anbietet, von manchen als relativ teuer angesehen. Das wird als Vorteil eines tragbaren Navigationssystems genannt.

Als Nachteile eines mobilen Systems wird die schlechtere Integration in das Fahrzeug genannt: Zum einen, weil das handliche Navi mit einem Saugnapf an der Scheibe befestigt werden muss, zum anderen aber auch, weil es systembedingte Nachteile gegenüber einem Festeinbau hat.

Ein festeingebautes Navigationssystem kann zunächst seinen GPS-Empfänger außerhalb der abschirmend wirkenden Karosserie anbringen, wodurch, bei geeigneter Positionieriung, mehr Satelliten im "Blickfeld" sind, was die Präzision der Positionsbestimmung erhöht. Weiterhin kann es durch Auswertung von Tachosignal und Gyrokompass die Position auch bei schlechter Satellitenverbindung, wie sie z.B. in Tunnels auftritt, bestimmen.

Befürworter mobiler Lösungen sagen jedoch, dass die häufig modernere Software dieses Manko wettgemacht würde. Allerdings "fliegt" das Mobilgerät immer noch lose im Fahrerraum herum und behindert die Sicht.

XC90Newbie hat daher in Motor-Talk seine Einbaulösung vorgestellt, bei der er einen TomTom-One an exakt der gleichen Stelle auf dem Armaturenbrett verbaut hat, an der sich normaler Weise das werkseitige RTI befindet.

Ursprüngliche Idee

In dieser Position blieb das Navi hängen
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In dieser Position blieb das Navi hängen
Die ursprüngliche Idee war, das Navi mit einem Elektroantrieb versenkbar zu montieren, so daß es sich exakt so verhält wie das Originalnavigationssystem von Volvo, das, wenn es nicht verwendet wird, auch im Armaturenbrett versinkt.
So sehen die Einzelteile lose aus
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So sehen die Einzelteile lose aus
Dazu wurde eine verfahrbahre Motoreinheit gebaut. Das erforderte viel Tüftelei, da der Motor mit 5V betrieben werden mußte und für die verschiedenen Fahrwege umgepolt werden mußte. In einem Testaufbau auf der Werkbank funktionierte das Navi dann auch tadellos und rastete am oberen Totpunkt ein.

Dieses Einrasten ist wichtig, da sonst entweder der Motor permanent weiterlaufen muß oder das Navi bei schlechten Straßenverhältnissen durch das Rütteln wieder hinunter wandert.

Diese Halterung begrenzte den Hub des Motors
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Diese Halterung begrenzte den Hub des Motors
Allerdings zeigte sich bei der Umsetzung, als die fertige Konstruktion eingebaut werden sollte, daß eine Halterung unter dem Armaturenbrett so ungünstig herausstand, daß der Hubweg des Motorschlittens, auf dem das Navi montiert war, beschränkt wurde.

Auswahl eines geeigneten Gerätes

Neben exaktem Maßnehmen, dem Bau eines Dummies aus Pappe war es vor Beginn der Aktion auch notwendig, ein geeignetes mobiles Navigationssystem auszuwählen. Die Software von TomTom war gewünscht, damit stand eine PDA-Lösung, bei der die Navigationssoftware auf einem handelsüblichen PDA läuft, der TomTom GO und der TomTom One zur Auswahl.

Gegen den PDA sprach, daß er quer eingebaut werden sollte und dann voraussichtlich zahlreiche Tasten nicht mehr zu bedienen gewesen wären. Die beiden TomTom-Geräte haben den Vorteil nur eine Power-Taste zu haben, die restliche Bedienung erfolgt über den eingebauten berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen).

Allerdings läßt sich der TomTom Go fast durch einen Würfel umschreiben und benötigt daher auch eine große Einbautiefe. Dieser Platz stand am gewünschten Einbauort nicht zur Verfügung.

Der TomTom One baut wesentlich flacher, so daß zu erwarten war, daß er sich leichter versenken läßt.

Einbau des TomTom

Eine Explosionszeichnung des zukünftigen Einbauortes des TomTom
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Eine Explosionszeichnung des zukünftigen Einbauortes des TomTom
Die Beschreibung des Einbaus erfolgt am Beispiel eines Volvo XC90 Modelljahr 2006 Summum. Sie sollte jedoch auf andere Volvo auf der P2x-Plattform übertragbar sein.

Zunächst ist zwischen Modellen mit und ohne Center-Lautsprecher zu unterscheiden. Dieser Lautsprecher sitzt bei Fahrzeugen mit dem Premium Performance Sound Audiopaket in der Mitte des Armaturenbretts in der direkten Verlängerung der Mittelkonsole. Bei Fahrzeugen mit RTI wird hier ein ovaler Lautsprecher verbaut, der Platz für den RTI-Monitor läßt, bei allen anderen Fahrzeugen ein runder.

Der Center-Lautsprecher mit Abdeckung aber ohne Schutzgitter
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Der Center-Lautsprecher mit Abdeckung aber ohne Schutzgitter
Die Abdeckung ist zur Seite geschoben.
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Die Abdeckung ist zur Seite geschoben.
Rechts oben ist der zusätzliche Hochtöner zu sehen
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Rechts oben ist der zusätzliche Hochtöner zu sehen
Der Schaumstoff für den guten Klang
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Der Schaumstoff für den guten Klang

Je nach musikalischem Gehör wäre bei Einbau der versenkbaren Lösung zusätzlich an die Beschaffung des ovalen Center-Lautsprechers zu denken gewesen.

Da die versenbare Lösung (vorläufig?) aus Platzgründen nicht realisierbar war, wurde eine Minimallösung konstruiert, bei der der TomTom One auf dem Armaturenbrett fest montiert ist.

Dieses Bild zeigt die Liebe zum Detail (und Elch) des überzeugten Elchtreibers
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Dieses Bild zeigt die Liebe zum Detail (und Elch) des überzeugten Elchtreibers
Seitenansicht - man sieht, wie flach das TomTom One baut
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Seitenansicht - man sieht, wie flach das TomTom One baut
Ob dieser Startbildschirm ausreicht, den Elchdoktor zu verwirren?
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Ob dieser Startbildschirm ausreicht, den Elchdoktor zu verwirren?

Um diesen eleganten Einbau zu realisieren, wurde zunächst die Abdeckung für den Center-Lautsprecher mit RTI beschafft, der in der Mitte eine Aussparung für den RTI-Monitor hat. Für diese Aussparung wurde passend ein Alublech ausgeschnitten, das zur Aufnahme des TomTom One ein entsprechendes Loch und natürlich die Bohrungen für die Schrauben hat.

Die Schablone exakt auf Maß bringen und dann viel Spaß beim Feilen und anschließenden zurecht Biegen
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Die Schablone exakt auf Maß bringen und dann viel Spaß beim Feilen und anschließenden zurecht Biegen

Die fertige Schablone sollte dann passend zur Innenfarbe lackiert werden. Dabei ist auf einen geeigneten Lack zu achten, der hitzebeständig ist.

Während der Lack trocknet, kann schonmal die mitgelieferte Original-TomTom-Halterung geeignet zersägt werden. (Siehe folgende Bilder)

Die Querträger sind aus Edelstahl und selbst gebaut. Sie sind an beiden Enden 2-3 mm umgebogen, damit die Halterung nicht verrutschen kann. Die Fertigungsgenauigkeit ist eher unkritisch. Breite und Länge können ruhig mehrere mm abweichen. Die beiden Halterungen ziehen das Blech oben an das Gitter fest. Je nachdem wie oben die Löcher gebohrt worden sind, müssen dann in den Blechen deckungsgleich die Bohrungen gesetzt werden. Sie sollten aus ästhetischen Gründen schwarz lackiert werden.

Dadurch, daß die Original-Halterung zum Einsatz kommt, kann der TomTom jederzeit leicht entnommen werden und ist damit problemlos am PC upzudaten. Die Halterung wird auf der Schablone mit Schrauben befestigt. Dabei sollten die Schrauben möglichst mit einer Schraubensicherung (z.B. Locktite) oder - bastlergerecht - mit Sekundenkleber gegen selbständiges Lösen gesichert werden. Diese Gefahr besteht sonst bei Vibration.

Da bei der Lösung der runde Centerlautsprecher direkt unter dem TomTom One sitzt, muß beim Einbau darauf geachtet werden, die Haltekonstruktion möglichst flach zu lassen, damit nicht der Lautsprecher berührt wird. Daher können die Schrauben unter den Halteblechen auch nicht mit einer Mutter verschraubt werden, sondern das Gewinde sollte direkt in die Haltebleche geschnitten werden. (Aldi hat bisher jedes Jahr ein Gewindeschneiderset angeboten.)

Alle Einzelteile
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Alle Einzelteile
Ansicht von unten auf die zusammengebaute Halterung
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Ansicht von unten auf die zusammengebaute Halterung
Ansicht von schräg unten
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Ansicht von schräg unten
Nochmal von unten
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Nochmal von unten
Ansicht von oben auf die zusammengebaute Halterung
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Ansicht von oben auf die zusammengebaute Halterung
Mit TomTom One von oben
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Mit TomTom One von oben
Ansicht von schräg oben
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Ansicht von schräg oben
Ansicht von schräg hinten oben
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Ansicht von schräg hinten oben

Verbesserungsmöglichkeiten

Da die Halterung als Blech ist, dämmt sie den Schall des darunter liegenden Hochtöners des Center-Lautsprechers. Um das zu verhindern, können kleine Löcher an der entsprechenden Stelle in das Abdeckblecht gebohrt werden. Allerdings sollten die Bohrungen sehr präzise gesetzt sein und wirklich dünne Bohrer verwendet werden, damit das ganze auch noch gut aussieht. Wer zufällig einen CNC-Bohrer im Keller stehen hat, hat mit der Aufgabe kein Problem.

Die Alternative ist, die soviel wie möglich Fläche auszufräsen, so daß anstatt der massiven Halterung nur ein Rahmen überbleibt. Beim Fräsen muß allerdings beachtet werden, daß genügend Rand stehen bleibt, damit die Halterung noch trägt. Außerdem sollten die "Ecken" rund gefräßt werden, da das die Haltbarkeit bei mechanischer Belastung verbessert.

Über die ausgefrästen Flächen wird Schallstoff gezogen. Dieser Stoff wird üblicher Weise zum Bespannen von Boxen verwendet und ist sehr gut schalldurchlässig. Der Stoff sollte natürlich farblich passend gewählt werden und das Halteblech in Stoffarbe lackiert werden, damit es nicht durchscheint.

Der Erfinder dieser Lösung wird diese Ergänzung im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, umsetzen, und dann hier im Wiki die Details dazu berichten.

== l'alimentation en courant == le TomTom One dispose certes d'un Akku inséré, toutefois il ne fait pas de sens avec une installation si coûteuse prendre toujours encore et ailleurs charger l'appareil. Le TomTom est livré avec un câble d'allume-cigare. Si on obtient un adaptateur d'allume-cigare qu'on attache vers le bas à gauche aux garanties, on peut attacher les TomTom couvert à l'alimentation en courant de véhicule sans devoir endommager le câble original. En plus un trou doit toutefois être perforé dans le propriétaire d'haut-parleur. Le trou doit être si grand que le TomTom-Stecker durchpasst. Catégorie : Tipps et tours

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